Alle Behandlungen mit Online-Rezept

Verschreibungspflichtige Medikamente können heutzutage auch per Online-Rezept bestellt werden. 2003 erlaubte der Europäische Gerichtshof per Urteil den Online-Verkauf rezeptfreier Medikamente im Rahmen der Europäischen Union.

Das Bestellen verschreibungspflichtiger Medikamente überließ es den jeweiligen Staaten in Eigenregie.

Für Deutschland ist das Gesundheitsmodernisierungsgesetz von 2004 für die Regelung der Bestellung von Medikamenten verantwortlich. Webseitenbetreiber müssen ab 2015 ein EU-Sicherheitslogo in der Sprache des Landes verpflichtend aufführen.

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Wie funktioniert der Online Rezept Service?

Kurz über Online-Rezept

Patienten aus Deutschland können bei einer Online-Apotheke in einem EU-Land ein Online-Rezept völlig legal erhalten, da diese Online-Apotheken meistens mit einem Online-Arzt zusammenarbeiten. Das Rezept muss dann nicht erst verschickt und in der Apotheke eingelöst werden. Direkt nach der Ferndiagnose kann der Patient sein Medikament in der Online-Apotheke erhalten.

Von g2hp-Redaktion. Dieser Artikel wurde nach medizinischen Standards geschrieben und spiegelt den aktuellen, medizinischen Wissensstand wider. Alle Informationen sind sorgfältig recherchiert und am Ende des Artikels mit Quellen belegt. 

Welche Behandlungen kann ich mit Online-Rezept bestellen?

Zur Behandlung der allgemeinen Gesundheit gibt es diverse Asthma-Medikamente. Dazu zählen Sprays, die akute Entzündungen lindern. Dabei gibt es nicht-allergisches und allergisches Asthma. Ärzte setzen Medikamente ein wie etwa Pulmicort, Salbutamol, Ventolin oder Qvar. Die Behandlung mit diesen erfolgt langzeitlich oder bei akuten Anfällen.

Medikamente zur Notfallverhütung können per Online-Rezept bestellt werden. Kommt es zum Verdacht einer Schwangerschaft, verschreiben Ärzte die Pille danach.

Die Einnahme muss im Zeitraum von drei Tagen nach dem Geschlechtsverkehr erfolgen. Das Medikament namens Levonelle wird von HRA Pharma hergestellt und von Bayer verkauft. Es kann online verschrieben und angefordert werden.

Ein ähnliches Präparat ist EllaOne. In einer Tablette sind 30 Milligramm Ulipristalacetat verfügbar. Die meisten Medikamente, die als Pille danach verschrieben werden, müssen bis zu 72 Stunden nach dem Ereignis eingenommen werden.

Das gilt nicht für EllaOne. Hier muss die Einnahme bis zu fünf Tagen danach erfolgen.

Zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten, die online per Rezept bestellt werden können, gehören auch Mittel gegen Migräne. Viele Menschen leiden darunter. Symptome dieser Erkrankung sind nicht nur sehr starke Kopfschmerzen, sondern auch Lichtempfindlichkeit und Übelkeit.

Häufig wird der Wirkstoff Triptane als Substanz zur Bekämpfung von Migräne verwendet.

Für die Behandlung der Übelkeit verschreiben Ärzte orodispersible Pillen oder Nasensprays. Erstere zerfallen im Mund, wodurch der Wirkstoff arbeiten kann.

Zur Behandlung mit Nasenspray eignet sich das Mittel Imigran mit dem Wirkstoff Sumatriptan. Ein weiteres Nasenspray ist Zomig, das den Wirkstoff Zolmitriptan enthält.

In erster Linie gibt es Diabetes mellitus oder die Zuckerkrankheit als insulinabhängige Erkrankung. Weniger verbreitet ist die Diabetes Typ 2.

Hier wird das Mittel Metformin verschrieben, das der Senkung des Blutzuckerspiegels Unterstützung bietet und bei der Verwertung von Insulin hilft. Das Medikament darf online verschrieben werden.

Geht es um die Vermeidung ungewollter Schwangerschaften, gibt es verschiedene hormonhaltige Medikamente für Frauen. Das sind herkömmliche Antibabypillen wie Asumate 20/30, Aristelle Pille, Belara Pille, Chariva Pille, Diane-35, Cerazette Minipille, Maxim Pille, Biviol Pille, Microgynon, Valette, Yasmin oder Yasminelle.

Im Angebot gibt es zudem Verhütungspflaster wie Evra oder Verhütungsringe, etwa NuvaRing. Es ist wichtig, das geeignete Mittel zu finden. Das erfolgt im Rahmen einer Online-Konsultation.

Viele Männer leiden unter erektiler Dysfunktion oder Impotenz. Speziell ältere Männer. Diese Erektionsstörungen beeinträchtigen diese in der Lebensqualität. Zur Behandlung setzen Ärzte Potenzmittel ein. Am bekanntesten ist Viagra.

Es kommt aber auf die Diagnose an. So kann Sildenafil ebenfalls helfen. Andere Medikamente sind Tadalafil, Cialis, Spedra oder Levitra. Verfügbar sind die Präparate in unterschiedlichen Stärken. Um ein geeignetes Mittel zu finden, müssen Patienten einen Fragebogen ausfüllen.

Androgenetischer Haarausfall oder Alopezie ist genetisch bedingt. Circa 50 Prozent leiden darunter. Die Ursache dafür liegt im Testosteron inklusive der Nebenprodukte. Wirksame Mittel gegen den Haarausfall sind Finastrerid 1 mg und Propecia.

Die Erkrankung kann online diagnostiziert werden.

Wer das Rauchen aufgeben will und es alleine nicht schafft, kann rezeptfreie oder rezeptpflichtige Präparate nehmen. Zu den rezeptpflichtigen Mitteln zählt Champix.

Der Wirkstoff Vareniclin ist erfolgversprechend bei der Entwöhnung von Nikotin. Es unterdrückt die Sucht nach dieser Substanz im Gehirn. Online-Kliniken bieten dieses Mittel an.

Ein anderes Medikament ist Zyban, das in Deutschland zugelassen ist. Hier wirkt die Substanz Bupropion, das per Online-Rezept erhältlich ist.

Gegen Blasenentzündungen können zuerst Hausmittel eingesetzt werden, beispielsweise Blasentees. Diese Infektion verursacht beim Wasserlassen Brennen und Schmerzen. Es gibt Situationen, in denen diese Hausmittel nicht mehr wirken. Dann verschreibt der Arzt Antibiotika.

Diese sind grundsätzlich verschreibungspflichtig. Gegen Harnwegsinfektionen helfen Antibiotika wie Ciprofloxacin, Fosfomycin, Nitrofurantoin, Suprax oder Trimethoprim.

Medikamente zur Senkung des Blutdrucks sind prinzipiell verschreibungspflichtig. Vorher muss der Arzt eine sorgfältige Untersuchung durchführen. Online-Ärzte dürfen hierfür nur Rezepte ausstellen, wenn vorher der Hausarzt ein geeignetes Mittel verschrieben hat.

Es gibt Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien. Bei einer Ansteckung mit diesen kann es zu Krebs oder Unfruchtbarkeit kommen. Verantwortlich sind übertragbare Bakterien. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika.

Erfolgreich eingesetzt, werden die Medikamente Azithromycin, Doxycylin oder Erythromycin. Nach der Online-Beratung verschreibt der Arzt in Kooperation mit Online-Kliniken ein passendes Antibiotikum.

Genitalherpes ist ebenfalls eine Geschlechtskrankheit. Viren sind der Verursacher. Herpes genitales kommt oft bei Erwachsenden vor. Die Symptome lassen sich mit antiviralen Präparaten behandeln, etwa mit Aciclovir.

Diese können auch zur Vorbeugung eingesetzt werden. Der Patient wird online diskret behandelt.

Gonorrhoe oder Tripper ist weit verbreitet. Die Ansteckung erfolgt durch sexuelle Kontakte. Gonokokken werden am effektivsten mit einem Antibiotikum behandelt. Es handelt sich um eine kombinierte Therapie aus zwei verschiedenen Antibiotika. Das sind Cefixime und Azithromycin.

Feigwarzen sind sichtbar. Diese Genitalwarzen stören das Selbstwertgefühl empfindlich und beeinträchtigen das Sexualleben. Für die Erkrankung sind Viren verantwortlich. Demnach sind antivirale Präparate hilfreich wie Aldara oder Warticon.

Zur Behandlung werden die Mittel auf die erkrankten Bereiche aufgebracht. Online-Kliniken verschreiben Medikamente wie Aldara, Warticon, Veregan-Salbe oder Condylox nach einer Beratung durch einen der registrierten Ärzte. Das Rezept wird unter Einhaltung von Diskretion versandt.

Das Einlösen von Online-Rezepten ist auf zwei verschiedene Arten möglich. In einer Apotheke vor Ort oder in einer Versandapotheke.

Wer das Rezept in einer Apotheke seiner Region einlösen möchte, lässt es an die gewünschte Apotheke schicken. Nach dem Eingang des Rezeptes ist das verschriebene Präparat meist nach drei Stunden erhältlich.

Medikamente können auch per Post verschickt werden. Zur Auswahl stehen Standard- und Expressversand. Das Rezept wird auf elektronischem Weg an die Versandapotheke versandt.

Anschließend wird es diskret verpackt und verschickt. Die Lieferzeit kann je nach gewählter Option variieren und beträgt circa ein bis drei Werktage.

Die Gültigkeit von Online-Rezepten unterscheidet sich nicht von gewöhnlichen Rezepten. Sie beträgt einen Monat. Das soll dafür sorgen, dass Erkrankung und Medikament in direktem Zusammenhang stehen.

Rezepte, die ihre Gültigkeit verloren haben, können nicht mehr eingelöst werden. Der Arzt muss in diesem Fall ein neues Rezept erstellen. Rezepte ohne Unterschrift des Arztes sind per se ungültig.
thomas fischer

Medizinisch geprüft von:

Thomas Fischer ist Apotheker im Ruhestand mit großem Wissen im Bereich Arzneimittelversorgung, Arzneimittelverblisterung sowie Medikationsmanagement. Seit mehr als zwei Jahren arbeitet Thomas Fischer nun als medizinischer Berater und Redakteur beim Redaktionsteam von g2hp.net. Das Portal g2hp.net informiert unabhängig und zuverlässig über Medikamente und Gesundheit. Die hier angebotenen Inhalte sind von fachkundigen Redakteuren sorgfältig recherchiert worden.

WICHTIG: Ausführliche Informationen zu beschriebenen Behandlungen sind auf der Internetseite der Europäischen Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu/en verfügbar.

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